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04.07.2017, 12:59 Uhr | Pressemitteilung
Dr. Christian Ehler (EVP/CDU): Von Produkten mit einer längeren Lebensdauer profitieren Brandenburger Verbraucher und Unternehmen
Europäisches Parlament beschließt Maßnahmen für bessere Verbraucherprodukte
Anlässlich der heutigen Abstimmung des Europäischen Parlaments in Straßburg über Maßnahmen für bessere Verbraucherprodukte erklärte der Brandenburger CDU-Europaabgeordnete Dr. Christian Ehler: „Mit der heutigen Entschließung, Erzeugnisse wie z.B. Elektrogeräte langlebiger, hochwertiger, reparierfähiger und nachrüstbar zu machen, kommt die EU ihren Zielen Nachhaltigkeit und Verbraucherfreundlichkeit einen Schritt näher und wir gehen damit gegen die sogenannte „geplante Obsoleszenz“ für materielle Güter und Software vor.“
In dem heute gefassten Beschluss fordert das Europäische Parlament nun sowohl die Lebensdauer technischer Geräte zu erhöhen, als auch reparierbare Produkte zu fördern. Zudem sollen Verbraucher zukünftig besser über die Lebensdauer technischer Geräte informiert werden. Außerdem sollen Anreize geschaffen werden, die das eigenständige Reparieren von Produkten dem Verbraucher attraktiver machen, beispielsweise durch günstigere und einfachere Bauteile. „Für die aktive Entscheidung zur Reparatur anstelle eines Neukaufs müssen entsprechende Voraussetzungen geschaffen werden. Das setzt Maßnahmen voraus, die dieses Verhalten des Verbrauchers fördern, wie beispielsweise die Einführung einer Regelung, dass zur Reparatur auch Ersatzteile verwendet werden können, die keine Originalteile sind, und dieses Vorgehen trotzdem geltenden gesetzlichen Bestimmungen nicht entgegensteht. Außerdem müssen Bauteile des Produkts grundsätzlich austauschbar sein“, so Ehler weiter.

Die in diesem Zusammenhang angestrebten Maßnahmen sollen vor allem auf Kleine und Mittelständische sowie Kleinstunternehmen Anwendung finden. „Dabei dürfen die Größe und Kapazitäten der Unternehmen nicht unbeachtet bleiben. KMUs und Kleinstunternehmen muss weiterhin Freiraum für Entwicklung gelassen werden. Zudem soll der Beschluss Potential für das Entstehen neuer Arbeitsplätze und Ausbildungsmaßnahmen für neue Berufe in KMUs und Kleinstunternehmen schaffen“, so Ehler abschließend.